Maxen im Winter

Ein winterlicher Spaziergang durch Maxen
Im Sommer des Jahres 2022 schlenderte ich zweimal durch das mir damals noch nahezu unbekannte Maxen. Das auf einer Hochebene zwischen dem Müglitztal und dem Lockwitzgrund liegende Dorf ist seit 1994 ein Ortsteil der Gemeinde Müglitztal. Bei meinen Besuchen war ich von der Vielzahl der kulturellen Sehenswürdigkeiten und der Aktivitäten deren Veranstalter überrascht.
In meinen Beiträgen „Sehenswürdigkeiten in Maxen“ und „Ein Sonntag in Maxen“ hatte ich darüber erzählt. Damals wusste ich noch nicht, dass ich schon ein Jahr später Maxen regelmäßig aufsuchen werde. Durch diese persönliche Lebensergänzung habe ich den Ort und seine aktiven Bewohner intensiver kennengelernt und konnte an vielen kulturellen Ereignissen teilnehmen und teilhaben.
Der Winter ist für eine Kulturregion, dessen Veranstaltungsreihen hauptsächlich in der warmen Jahreszeit stattfinden, nicht besonders ideal. Das Heimatmuseum und das Blaue Häusel bleiben geschlossen, die Naturbühne sieht verwaist aus und im Schloss Maxen finden keine Weingartenkonzerte statt. Trotzdem entschloss ich mich bei Minusgraden und auf schneebedecken Wegen zu einem Dorfrundgang. Die Hoffnung auf die kommenden langen, warmen und sonnigen Tage machte den Spaziergang freundlicher.
Was könnte 2026 kulturell in Maxen passieren?
Die von mir besuchten und von außen besichtigten Objekte waren fast alle geschlossen. Die einzige Ausnahme spielte der Gasthof Maxen (Mittwoch Ruhetag). Zu den anderen Objekten in Maxen gebe ich einige Informationen. Die meisten haben ihren Terminplan schon veröffentlicht.
Schloss Maxen
Das in Privatbesitz befindliche Schloss wird unter der Leitung des Mitinhabers Peter Flache permanent für Wohn- und Kulturzwecke ausgebaut. In den vergangenen Jahren erlebte ich auf der Liebhaberbühne im Schloss und im Schlosspark Maxen sehr angenehme Konzerte (u.a. Collenbusch Quartett, Franziska Trommler, Grundmann-Quartett). Der eventuelle Spielplan für das Jahr 2026: https://www.schloss-maxen.de/
Naturbühne Maxen
Seit dem Jahr 2003 gibt es in dem zur Naturbühne umgebauten ehemaligen Marmorbruch jährlich Veranstaltungen. Das kleine Naturtheater wird von Mitgliedern und Helfern des Maxener Heimatvereins in ehrenamtlicher Tätigkeit geführt und betrieben. Der Veranstaltungsplan für die Saison 2026 steht bereits fest: https://www.naturbuehnemaxen.de/saison
Der Kalkofen von 1856
In unmittelbarer Nachbarschaft zur Naturbühne befindet sich der historische Maxener Kalkofen von 1856. Auf einer kleinen Aussichtsplattform laden Bänke zum Verweilen ein und erlauben einen Blick bis zum Wilisch und seinen Nachbarbergen. Für den September 2026 ist wieder das Herbstfest am Kalkofen geplant. Dabei sind Besichtigung und Führungen im Industriedenkmal möglich.
Heimatmuseum Maxen
Das im Dorfkern liegende Heimatmuseum hat ab dem 1. März wieder geöffnet – jeden Sonntag von 13 bis 16 Uhr. Der örtliche Heimatverein ist der Betreiber der Einrichtung und koordiniert die Ausstellungen und Veranstaltungen. Alle Termine in Maxen: https://webseite.heimatverein-maxen.de/
Das Blaue Häusel
Etwas abgelegen vom Ortskern, über einen Feldweg zu erreichen, liegt mit einem schönen Blick ins Müglitztal das „Blaue Häusel“. Das historische Gebäude wird privat betrieben und hat im Jahr 2026 an zwei Tagen geöffnet. Weitere Informationen: https://pavillon-maxen.com/
Der Kunsthof Maxen
Rund 20 Jahre hat Peter Reindl den Kunsthof in Maxen geführt. Das ist nun Geschichte. Das Objekt wurde verkauft und ist Privatgelände.
Neue Brauerei Maxen?

Der Braumeister Ulrich Betsch betrieb von 1999 bis 2019 im Schloss Weesenstein eine Hausbrauerei. Ab dem Jahr 2020 intensivierte er seine vorher schon begonnenen Umbaumaßnahmen im ehemaligen Rittergut Maxen. Ziel war es, eine neue Brauerei entstehen zu lassen. Aktuell sieht alles nach Baustillstand aus.





